Weihnachtsprojekt 2011 - Wir schenken eine Bibliothek
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Der Alltag der Menschen in Simbabwe ist ein ständiger Überlebenskampf. Politische Unsicherheit und Willkür führen zu Arbeitslosigkeit, extremer Armut und Krankheit. Auch das Schulwesen leidet stark unter der instabilen Situation. Im Human Development Index der Vereinten Nationen nahm Simbabwe im Jahre 2010 den letzten (169.) Platz ein. Es fehlt an Weiterbildung und Lehrmaterial. Durch den Versand von Boxen mit jeweils 200 Büchern nach einem Rotationsprinzip bietet die Edward Ndlovu Memorial Library Lehrern und Schüler in Landschulen im Distrikt Gwanda Zugang zu Büchern. Besonders das Material für die Fortbildung der Lehrer ist ein wichtiger Punkt im Programm.

In Gwanda Town, im Distrikt Gwanda im Süden des Landes, bringen Bücher Wissen und Freude in die Dörfer. Einst eine wohlhabende Agrar- und Bergbauregion ist die Gegend heute völlig verarmt. Die Menschen haben kaum Zukunftsperspektiven.
Damit sie trotz aller Schwierigkeiten Zugang zu Büchern haben, hat die Edward Ndlovu Memorial Library ein bemerkenswertes Programm entwickelt: Von der Bibliothek aus werden in jedem Quartal Kartons mit jeweils 200 Büchern nach einem Rotationsprinzip an 26 Landschulen versendet. So kommen vier Mal jährlich Wissen, Unterhaltung und Freude in die abgelegenen Schulen.

Die Edward Ndlovu Memorial Library möchte ihr Programm ausweiten und den aktuellen Bestand der Bücher ergänzen, besonders durch Fachliteratur zur Kleintierzucht. Weiters sollen Schulungen für 25 Teilnehmer abgehalten werden. Wir werden das im Zuge unserer Weihnachtsaktion ermöglichen und hoffen damit einen kleinen Beitrag für die Menschen dort zu leisten.
Durchgeführt und betreut wird die Aktion vom Entwicklungshilfeklub.
Hintergrundinfos zum Projekt "SIMBABWE - Weiterbildung und Bücher für Lehrer gibt es hier als PDF.
Wir wünschen ein frohes Fest und ein ereignisreiches Jahr 2012!
"Deutscher Entwicklerpreis 2011" für Ludwig
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Ludwig Trailer deutsch from ovos media on Vimeo.
Am 7. Dezember 2011 wurde in Düsseldorf der "Deutsche Entwicklerpreis 2011" verliehen ... und auch wir waren mit dabei. Denn die Jury hat entschieden, dass Ludwig das Beste Serious Game in diesem Jahr ist. Damit steht der kleine Roboter in einer Reihe "Crysis 2" (beste Actionspiel), "Patrizier IV" (bestes Strategiespiel) oder "Harveys neue Augen" (bestes Jugendspiel und bestes Adventure). Wir sind stolz und freuen uns!

Auch in den Medien wird über die Auszeichnung selbst berichtet.
- Kronen Zeitung: Heimisches Physikspiel als "Bestes Serious Game"
- futurezone.at: Entwicklerpreis an Socialspiel und ovos
- DiePresse.com: Crysis 2 als bestes deutsches Spiel ausgezeichnet
- golem.de: Crysis 2 ist das beste deutsche Spiel
- Gametrust: Deutscher Entwicklerpreis 2011: Alle Gewinner
- Gamona: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Crysis 2-Entwickler Crytek räumt ab
- Gamepro: Deutscher Entwicklerpreis 2011
- T-Online.de: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Crytek räumt ab
- GameStar.de: Deutscher Entwicklerpreis 2011
- Videogameszone.de: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Crytek räumt die meisten Awards ab
- Gamezone.de: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Die Gewinner im Überblick
- Buffed.de: Der Deutsche Entwicklerpreis 2011
- Gamesphere.de: Die Gewinner des Deutschen Entwicklerpreises 2011 stehen fest
- PCGames.de: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Crysis 2-Macher aus Frankfurt räumen sechs Preise ab
- News AKtuell: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Das sind die Gewinner
- GamingXp: Deutscher Entwicklerpreis 2011 - Die Gewinner im Überblick
Was aus unserem Weihnachtsprojekt 2010 wurde
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Unser Weihnachtsprojekt 2010 war die Finanzierung einer Trinkwasseranlage (gemeinsam mit der Rechtsanwaltskanzlei Wiese für die Tschernobylkinder, eine Initiative von Global 2000.

Die Direktorin Irina Konstantinovna Pasholova neben der neu installierten Trinkwasseranlage
Ein Dankeschön der Direktorin
Die Direktorin der Schule, in welcher die Trinkwasseranlage installiert wurde, Irina Konstantinovna Pasholova, hat uns ein Schreiben zukommen lassen.
„Eine wichtige Rolle im Leben jedes Menschen spielt der Zugang zu sauberem Wasser. Doch leider haben nicht alle Menschen diese Möglichkeit. Die Leitung, die Mitarbeiter und die Schüler des Internats von Tschervonopartizansk drücken der Firma ovos ihre aufrichtige Dankbarkeit aus für die Möglichkeit, jederzeit reines, gefiltertes Wasser zu trinken!
Dank dem Wasserfilter hat sich in unserer Schule vieles verbessert. Das Wasser, das jetzt durch die Filter in die Hähne der Schule und in die Küche kommt, kann sofort konsumiert werden. Alle Kinder trinken das gefilterte Wasser mit großer Freude direkt aus der Wasserleitung. Das für die Kinder zubereitete Essen ist viel schmackhafter geworden. Der physische Allgemeinzustand der Kinder hat sich nach dem andauernden Konsum des gereinigten Wassers verbessert. Außerdem haben sich dank der Wasserreinigungsanlage die Ausgaben für elektrische Energie wesentlich vermindert, da viel weniger Wasser abgekocht werden muss.
Ein spezielles Dankeschön kommt auch von den Mitarbeitern der Schule, die jetzt die Möglichkeit haben, gefiltertes Wasser zum Trinken nach Hause zu mitzunehmen. Mit Worten der Dankbarkeit wenden sich auch die Bewohner der umliegenden Häuser an Sie, die bei uns in der Schule Wasser holen. Regelmäßig kommen auch die Schüler der neben uns gelegenen allgemeinbildenden Schule um Wasser zu uns, da es in ihrer Schule kein Trinkwasser gibt.
Wir alle sind Ihnen sehr verbunden für Ihre Hilfe, Ihr Interesse für die Probleme unserer Kinder und die Sorge um sie, und dafür, dass sie Sie in ihrem Glauben an das Gute und an wohltätige Hilfe unterstützen!“
Eindrücke aus Chervonopartisansk
Der Ort liegt ganz im Südosten des Bezirks Lugansk und hat einen Grenzübergang nach Russland. Das Waisenhaus befindet sich am Ortsrand, umgeben von einer Hauptschule und den üblichen kleinen Holz- oder Steinhäusern, wie sie in den dörflichen Strukturen der Ukraine üblich sind. Zum Haus gehört auch ein so genannter Spiel- und Sportplatz, der aber nicht nutzbar ist, da das Gelände des Heimes nicht umzäunt ist. Folglich sind die Kinder mit den üblichen Konfliktsituationen wie z.B. Streits zwischen betrunkenen Bürgern, Alkohol verzehrenden jungen Männern sowie der Ablagerung von Hausmüll auf dem Heimgelände konfrontiert.
Das Haus ist Heimat von rund 200 Vollwaisen und Sozialwaisen im Alter von 3 bis 16 Jahren. Alle Kinder bzw. Jugendliche sind hörgeschädigt. Der regelmäßige Unterricht durch hoch qualifizierte Therapeuten, die zusätzlich auch als Lehrer arbeiten, ermöglicht es den Waisenkindern, sich halbwegs in der Umwelt zurecht zu finden. Untereinander kommunizieren sie in der Gebärdensprache.
Für die kleineren Kinder sind die Klassenräume auch gleichzeitig Wohn- bzw. Schlafzimmer. Unterteilt werden diese Räume nur durch Schulmöbel und Schränke.
Heizungstechnisch ist das Gebäude an das Heizhaus der Schule angeschlossen. Das Haus ist 1959 gebaut worden und seit der Zeit ist beispielsweise kein einziges Fenster erneuert worden. Die meisten der vorhandenen Fenster lassen sich nicht mehr öffnen. Alle bis dato angefallenen „Renovierungsarbeiten“ wurden und werden von den eigenen Mitarbeitern in ihrer Freizeit durchgeführt, teilweise sogar finanziert aus der eigenen Tasche. Auch gab es bisher einige kleine Spenden aus dem Ort, damit Zimmertüren angeschafft werden konnten. Einzelne Funktionsräume (Therapiezimmer) haben bis heute keine Tür.
Die Küche ist in einem „sauberen“ Zustand, technisch jedoch völlig veraltet. Und die elektrischen Installationen spotten jeder Beschreibung.
Das „Waschhaus“ befindet sich außerhalb des eigentlichen Heimes in einem anderen Gebäude. Es ist nicht beheizbar. Die Mitarbeiterinnen haben mit Plastikfolie die Fenster isoliert, damit die Raumtemperatur nicht allzu sehr in die Minusgerade abfällt. Im Außenbereich des Heimes fehlt es außerdem an Beleuchtung. Und seit ca. fünf Jahren ist ein Teil des Außengeländes von offenen Gräben durchzogen. Hier soll einmal, laut Direktion gibt es keinen konkreten Zeitpunkt, der Gebäudekomplex Waisenhaus eine eigene Heizanlage bekommen.
Weihnachtsprojekt Tschernobyl-Kinder
Intern |

Seit 1986 ist nicht nur in Tschernobyl, sondern in der ganzen Ukraine das Trinkwasser nachhaltig verseucht. Krankheiten wie Schilddrüsenkrebs oder das sogenannte Tschernobyl Aids (eine allgemeine Schwächung der Abwehrkräfte) gehören zum Alltag der Bewohner.
Zu diesen lebensbedrohenden Problematiken gesellen sich die “normalen” Umweltverschmutzungen einer der groessten Industrieregionen des Ostens. Jeder unverschmutzte Tropfen Wasser muss zugekauft werden. Sauberes Wasser ist damit eines der kostbarsten Güter der Region und für viele nicht leistbar. Die einzige Möglichkeit, langfristig die Chance auf gesunde Selbstversorgung und somit Unabhängigkeit zu gewährleisten ist eine Wasseraufbereitungsanlage.

Im Schulinternat Gorskij leben 189 Kinder. Ovos übernimmt gemeinsam mit einem Partner die Kosten für eine Wasseraufbereitungsanlage und die dazu nötige Montage für das Internat. Damit in Gorskij in Zukunft nicht mehr monatlich 500 Kubikmeter Wasser kostenintensiv mit Lastwägen angeliefert werden müssen und das so dringend benötigte Geld in Bildung, Ausbildung und Medikamente investiert werden kann.
Durchgeführt und betreut wird die Aktion von unserem Projektpartner Global 2000. Hintergrundinfos zum Projekt Tschernobyl-Kinder gibt es hier.
Wir wünschen ein frohes Fest und ein ereignisreiches Jahr 2011!
Game Lab Prater
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Unsere Forschungstätigkeit im Bereich spielerische Interaktion hat uns kürzlich in den Wiener Prater geführt.
AugmentedEDU Zwischenbericht
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Die Arbeiten zu AugmentedEDU, unserem Serious Game zum Thema alternative Energien gehen in die nächste Runde! Basierend auf dem durchwegs positiven Feedback zum ersten Prototypen arbeiten wir gerade an jeder Menge neuer Features, die das Spielerlebnis und das Lernen über Wind-, Wasser- und Solarenergie noch spannender machen.
Hier ein erster Auszug aus den aktuellen Konzeptzeichnungen:























