Auf virtueller Weltreise
Aktuell |

Basierend auf dem Projekt "KE NAKO - Afrika jetzt!" zur Fußballweltmeisterschaft 2010, haben wir für die ADA (Austria Development Agency) die Idee nun weiterentwickelt. Die neue Applikation ermöglicht eine virtuelle Weltreise ... und neben Österreich werden neun Partnerländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit vorgestellt: Burkina Faso, Uganda, Äthiopien, Mosambik, palästinensische Gebiete, Kosovo, Moldau, Bhutan und Nicaragua. Klickt man auf eines der Länder, öffnet sich eine Übersichtsseite mit allen wichtigen Informationen zum Land.

Die spannenden Entwicklungsprojekte wurden multimedial in Form von Videos, Podcasts und Foto-Impressionen aufbereitet, um Eindrücke aus diesen sehr unterschiedlichen Regionen der Erde zu erhalten. Und mit einem interaktiven Quiz kann man sein Wissen über diese Länder gleich mal austesten. Neben der Onlineversion wurde für die Wanderaustellung eine Touchscreen-Version angefertigt. Dafür wurde das Design an die Anforderungen eines Natural User Interface (NUI) angepasst um die Bedienung sehr einfach und intuitiv zu gestalten.
Auf entwicklung.at/weltreise kann man sich selbst ein Bild davon machen. Die Infobox mit Touchscreen ist in den kommenden Monaten außerdem noch auf Tour und kann vor Ort benutzt und berührt werden:
- 27. Oktober bis 25. November 2011 in der Wirtschaftskammer Österreich, Wien
- 28. November 2011 bis 13. Jänner 2012 in der C3-Bibliothek, Wien
- 16. Jänner bis 3. Februar 2012 im Rathaus, Wien
- im Februar 2012 im Parlament, Wien
TEDxVienna 2011 - The Domino Effect
1 Kommentar Aktuell, Veranstaltungen |
An diesem Samstag (dem 22. Oktober 2011) fand in Wien zum zweiten Mal die Konferenz TEDxVienna statt. Neben Journalisten wie Robert Misik, Corinna Millborn und dem bekannten Auslandskorrespondenten Karim El-Gawhary (der aufgrund der aufgrund der anstehenden ersten freien Wahlen in Tunesien via Skype zugeschaltet war) und sozialen und politische Aktivisten wie Niko Alm, Albin Kurti, Bernhard Drumel und Leyla Tavernaro-Haidarian waren auch Menschen aus der Creative Industry als Speaker eingeladen worden: darunter Jörg, der in seinem 15 minütigen Vortrag über Ludwig und die Idee hinter Serious Games und Educational Games sprach.
Have you met TED?
Für alle, denen TED kein Begriff ist, hier eine kurze Erklärung: Vor 25 Jahren fand zum ersten Mal eine TED-Konferenz (damals 4 Tage) statt ... eine legendäre Idee war geboren. Die größten Denker und Vorreiter unserer Zeit (so sagt es zumindest die TED-Website) werden eingeladen, um über ihre Erkentnisse und ihre Anliegen zu sprechen ... maximal 18 Minuten lang. Diese Vorträge werden dann auf TED.com online zugänglich gemacht und erfreuen sich (wie ich selbst weiß auch bei Hochschuldozenten) größter Beliebtheit. Die Idee dahinte: Ideas worth spreading - also Ideen, die es wert sind, geteilt und verbreitet zu werden.
learn to play

"Games are not a substitute for books, and teacher remain key"
Laut einer Studie von Profil aus dem Jahr 2010 spielen junge Menschen (im Alter von 21 Jahren) pro Jahr zehntausend Stunden Videospiele, lesen hingegen aber nur mehr 5.000 Stunden in einem Buch. Aber das heißt nicht, dass das Buch verdrängt wird ... wie die Geschichte gezeigt hat, haben neue Medien (fast) nie ersetzt. Es liegt aber nun daran, Spieleentwickler zu zeigen, vor welch großer Verantwortung sie stehen: mithilfe von Serious Games kann man das Medium Videospiel für Wissensaufbau und -erweiterung nutzen.

Serious Games oder Games with a purpose
Bisher scheiterten solche Serious Games vor allem an einem: ihrer grafischen Aufmachung, ihrem Spielprinzip und ihrer Umsetzung. Ludwig weiß dies alles gut zu verbinden. Das Abenteuerspiel verbindet ansehnliche Grafik mit einem intuitven und fordernden Spielprinzip. Aufgebaut auf dem Lehrplan wurde es ja bekanntlich in einem iterativen didaktischen Designprozess mit Hilfe von Schülern und Lehrern mitentwickelt.
Im ersten Monat nach dem Release wurden schon mehr als 5.000 der von unseren Partnern kostenlos zur Verfügung gestellten Lizenzen vergeben. Mehr als uns so manch einer zugetraut hat. Und wir arbeiten an einer englischen Version, da es internationales Interesse an Ludwig gibt: aus Deutschland, den USA, Neuseeland und Südkorea.
* = independent organized event

Die Konferenz selbst wurde in langwieriger Arbeit organisiert, die Website von 5 Bloggern befüllt und kurz vor Beginn wurde sogar noch eine Web-App gelauncht. Wir finden, dass TEDxVienna eine wunderbare Möglichkeit war, über Ludwig und über unsere Gedanken des Game-based Learnings zu sprechen. Vielen lieben Dank dafür! Und wie es sich für TED talks gehört, wird in Kürze wohl auch Jörgs Vortrag als Video zu sehen sein. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden
Update: Seit kurzem ist auch das offizielle Video von Jörgs Vortrag online. Das wollen wir euch natürlich nicht vorbehalten.
webad 2011 - GOLD für "we are 1"
Aktuell |
Seit dem 14. Juni 2011 findet man die Produktbereiche Festnetz-Sprachtelefonie (Telekom Austria), Festnetz-Internet (aon), digitales Fernsehen (aonTV) und Mobilfunk (A1) gesammelt unter der Marke A1. Aber nicht nur die grundsätzliche Umsetzung der Markenzusammenführung forderte großen Aufwand, auch die interne Strategie musste gut geplant sein. ovos hat eben diese gemeinsam mit der Agentur PKP/BBDO umgesetzt.
Hier gehts zum Videocase.
PKP/BBDO hat das Projekt beim Wettbewerb webad2011 in der Kategorie "Beste kreative Strategie" eingereicht und GOLD gewonnen! Hier gibt es Infos dazu als PDF.
Gute Fahrt,
WESTbahn!
2 Kommentare Aktuell |
Bald ist es soweit: am 11. Dezember 2011 nimmt die WESTtbahn ihren Betrieb auf. Von da an fährt stündlich ein Zug von Wien bzw. von Salzburg weg und chauffiert mit hohem Komfort und guter Betreuung tausende Menschen quer durch Österreich.
Was ist “WESTbahn”?
Die Gründung der WESTbahn erfolgte im Zuge der Bahn-Liberalisierung innerhalb der Europäischen Union. Durch die Liberalisierung wurden die Eisenbahnnetze privaten Anbietern zugänglich gemacht. Mehr Wettbewerb soll für mehr Qualität sorgen. Geschäftsführer der WESTbahn ist der ehemalige ÖBB-Personenverkehr-Vorstandsdirektor Stefan Wehinger.
Online-Auftritt und mobile Web-Applikation
ovos durfte die Westbahn schon auf ihren ersten Wegen begleiten. 2009 entwickelten wir für sie einen Online-Bahnhof, welches bis vor kurzem Platzhalter war. Erst jetzt geht es richtig los: wir entwickelten einen Ticketshop auf dem die Ticketbestellung intiuitiv, einfach und rasch funktioniert.
Unter www.westbahn.at ist es seit heute möglich, Tickets zu kaufen … am 11. Dezember 2011 fährt dann schließlich der erste Zug der WESTbahn auf der Strecke zwischen Wien und Salzburg. Zusätzlich zur Desktopversion wird es ab Oktober eine mobile Webapplikation geben.
Österreicher des Jahres 2011?
Aktuell, Presse |
Manche werden sagen höchstverdient, andere wiederum behaupten, dass es keinen geeigneteren Kandidaten gibt. Tatsache ist: Wir sind für den Award für den Österreicher des Jahres in der Kategorie Creative Industries nominiert.
Wer für ovos stimmen möchte kann das bis zum 7. Oktober hier tun oder für immer schweigen ;-)
Die Entstehung von 100gruende.at
1 Kommentar Aktuell |

Vor kurzem ging mit „100 Gründe“ ein Projekt online, welches uns schon seit beinahe zwei Jahren begleitet und gefordert hat. Im Rahmen des Calls „Benefit“ der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat ovos gemeinsam mit der Agentur Plansinn das Forschungsprojekt durchgeführt. Mit an Board war auch die Universität Salzburg für die Untersuchung der Nutzungsverhalten und der User Experience .
Was ist „100 Gründe“?
„100 Gründe“ ist eine Onlineplattform für aktive Menschen im Alter von 60+. Sie ermöglicht es, „Gründe hinauszugehen“ zu entdecken, zu sammeln und zu bewerten. (siehe: Portfolio)
Entwicklung der Seite
Der erste Schritt des Projektes war ein von Plansinn gemeinsam mit der Zielgruppe entwickeltes Anforderungsprofil, das neben einer Analyse bestehender Onlineplattformen die Wünsche und Bedienungsgewohnheiten der Zielgruppe in einem umfangreichen Dokument festhielt.
In der nächsten Phase hat ovos basierend auf dem Anforderungsprofil die Informationsarchitektur entwickelt. Mit Hilfe von Wireframes näherten wir uns den verschiedenen Designmöglichkeiten und User Experience an.



Iterativer Design- und Produktionsprozess
Schon im September 2010 wurde auf Basis der Alphaversion erstmals eine Studie durchgeführt, deren Ergebnisse in den laufenden Entwicklungsprozess einflossen. Die aktuelle Studie wurde innerhalb von vier Wochen durchgeführt. Die Teilnehmer mussten Tagebuch über ihr Nutzungsverhalten führen, bekamen Feedbackkärtchen und mussten jeweils in Woche 1 und 4 einen Fragebogen sowie eine Beziehungslandkarte ausfüllen.
Als Teilnehmer wählte man 8 Personen zwischen 58 und 78 Jahren (Durchschnitt 64,7 Jahre). Dies entspricht jener Klientel, für welche „100 Gründe“ entwickelt wurde. Die meisten Teilnehmer nutzten täglich bzw. mehrmals die Woche das Internet zum E-Mail-Verkehr und zum Nachrichten lesen.
Ergebnisse
Wie nicht anders zu erwarten war die Usability von zentraler Bedeutung für den Einstieg in die. Daran setzt sich fest, wie man die Webseite in Zukunft wahrnimmt. Persönliche & soziale Vorteile entstehen und verstärken sich auch mit der Zeit.
Das Interesse, wie bei jedem Netzwerk, ist sehr stark abhängig von den Inhalten und der Aktivität der Benutzer. Werden mehr Gründe online gestellt, steigert das auch das Nutzen und die Interesse der Teilnehmer. Zu Beginn, mit wenigen Benutzern und daraus folgend auch mit wenigen erstellten Inhalten, wird eine neue Plattform mit hoher Wahrscheinlichkeit als weniger interessant empfunden.
Pläne für die Zukunft
Nach dem Abschlussworkshop äußerten fast alle Teilnehmer (auch diejenigen, welche zurzeit noch einen Mangel an interessanten und für sie relevanten Informationen sehen), dass sie die Plattform auch weiter nutzen werden.
Für die Zukunft wird es wichtig sein, eine größere Community rund um „100 Gründe“ aufzubauen. Außerdem soll die Vernetzung besser funktionieren; so soll es möglich sein, sich mit Freunden zu verknüpfen, und Leute mit ähnlichen Interessen zu promoten. Und schließlich ist es auch von größter Wichtigkeit, eine fortlaufende Aktualisierung des Inhalts zu garantieren und zudem Neuigkeiten als Highlights auf die Startseite zu setzen.
Wir sind schon neugierig wie sich das Projekt entwickelt.





















