Die Presse über
Educational Games
Presse |
In der Presse vom 23.01 erschien ein Beitrag zum Thema Educational Games: Sich gscheit herumspielen; meine Wortmeldungen sind im Zuge eines Interviews im Dezember 2010 entstanden. Der Artikel ist auch online verfügbar.
Wir haben für das Photo unseren Besprechungsraum gepimpt (dh. aufgeräumt) und freuen uns über die kontinuierlich steigende Wahrnehmung für dieses wichtige Thema.

Weihnachtsprojekt Tschernobyl-Kinder
Intern |

Seit 1986 ist nicht nur in Tschernobyl, sondern in der ganzen Ukraine das Trinkwasser nachhaltig verseucht. Krankheiten wie Schilddrüsenkrebs oder das sogenannte Tschernobyl Aids (eine allgemeine Schwächung der Abwehrkräfte) gehören zum Alltag der Bewohner.
Zu diesen lebensbedrohenden Problematiken gesellen sich die “normalen” Umweltverschmutzungen einer der groessten Industrieregionen des Ostens. Jeder unverschmutzte Tropfen Wasser muss zugekauft werden. Sauberes Wasser ist damit eines der kostbarsten Güter der Region und für viele nicht leistbar. Die einzige Möglichkeit, langfristig die Chance auf gesunde Selbstversorgung und somit Unabhängigkeit zu gewährleisten ist eine Wasseraufbereitungsanlage.

Im Schulinternat Gorskij leben 189 Kinder. Ovos übernimmt gemeinsam mit einem Partner die Kosten für eine Wasseraufbereitungsanlage und die dazu nötige Montage für das Internat. Damit in Gorskij in Zukunft nicht mehr monatlich 500 Kubikmeter Wasser kostenintensiv mit Lastwägen angeliefert werden müssen und das so dringend benötigte Geld in Bildung, Ausbildung und Medikamente investiert werden kann.
Durchgeführt und betreut wird die Aktion von unserem Projektpartner Global 2000. Hintergrundinfos zum Projekt Tschernobyl-Kinder gibt es hier.
Wir wünschen ein frohes Fest und ein ereignisreiches Jahr 2011!
Zukunftsstudie Österreich 2025 featuring ovos
Theorie |
Das Zukunftsinstitut rund um Matthias Horx präsentiert die Trendstudie Österreich 2025, Trend- und Chancenfelder in und für Österreich.
Zum Thema Bildung reloaded steht dort unter anderem:
Deswegen schafft die Bildung der Zukunft Arbeitsumgebungen und bedient sich Lerntechniken, in denen gerne und leidenschaftlich neue Lösungen ausprobiert werden.
Fehler werden gemacht, um aus ihnen zu lernen und nicht um sie zu zählen und zu beurteilen. Stimulation und Entspannung, Konzentration und Freude, Sicherheit und Risikobereitschaft, Belastung und Entlastung stehen nebeneinander und ergänzen einander zu einer Atmosphäre, in der lustvoll experimentiert wird.
Es freut uns dass in diesem Zusammenhang Ovos bzw. Ludwig als Best-Practice-Beispiel angeführt wird. Weiterführende Infos zur Studie, die ab 17.12.2010 verfügbar ist gibt es hier.
PR-Staatspreis an "Ke Nako - Afrika Jetzt!"
Projekte |
Das Projekt "Ke Nako - Afrika Jetzt!" wurde Donnerstag Abend mit dem Staatspreis für Public Relations ausgezeichnet. Der gemeinsamen Initiative der Austrian Development Agency (ADA), des Wiener Instituts für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und der Afrika Vernetzungsplattform (AVP) schlossen sich rund 100 Partnerorganisationen an. Mehr als 300 Veranstaltungen weckten das Interesse von rund 184.000 Menschen in ganz Österreich. Begleitende Agentur war Grayling Austria. Das Projekt ist auch Kategoriensieger bei Image PR.
Jurybegründung: "In eindrucksvoller Weise ist es “Ke Nako Afrika” gelungen, Image PR für einen ganzen Kontinent zu betreiben und damit ein wichtiges gesellschaftliches Thema mit kommunikativen Mitteln voran zu treiben. Das Projekt überzeugt durch die koordinierte Bündelung vielfältiger Maßnahmen, die unter einer Dachmarke inklusive Branding zusammengefasst wurden...."
Ovos zeichnet sich für die Web-Applikation verantwortlich, die im Rahmen der Ausstellung "Ke Nako - Afrika Jetzt!" u.a. im Wiener Museumsquartier Besucher zu einer virtuellen Reise durch Afrika lud.
Wissenstransfereffekte in digitalen Lernspielobjekten
1 Kommentar Theorie |
Wir freuen uns im Zuge von Sparkling Science, einem Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Wissenstransfereffekte in digitalen Lernspielobjeken am Beispiel von LUDWIG zu untersuchen.
Das Forschungsprojekt wird geleitet von der Donau-Universität Krems, Fachbereich "Applied Game Studies", Kooperationspartner sind die Universität Graz, Fachdidaktik für Physik und Ovos.
Hier die Kurzdarstellung:
Spielend lernen!
Untersuchung von motivationalen Aspekten und Wissenstransfereffekten in digitalen Lernspielobjekten für 10- bis 14-Jährige
Die wissenschaftliche Untersuchung von „Serious Games“ erlaubt nur wenige Rückschlüsse, wie Wissenstransfereffekte optimiert werden können. Auf Basis des aktuellen Stands der Forschung entwirft das vorliegende Projekt daher ein Szenario zur Untersuchung von Faktoren der Motivation sowie des Wissenstransfers für die Zielgruppe 10- bis 14-Jähriger an Hand eines digitalen Lernspiels („Ludwig“), welches in Form eines iterativen didaktischen Designansatzes (Wagner, 2009) umgesetzt wird.
Ludwig behandelt den Einsatz erneuerbarer Energien auf eine spielerische Art. Die Anwendung des Lernspiels wird im Rahmen des beantragten Projekts erstmals stattfinden und durch empirische Erhebungen mit Fokus- und Expertengruppen begleitet, um die Erkenntnisse für den wissenschaftlichen Diskurs zu erschließen. Der Entwicklungsprozess lehnt sich an drei wesentliche Elemente der Spielerfahrung an: die Freiheit Fehler zu machen, zu experimentieren sowie die Freiheit sich anzustrengen (Osterweil, 2007). Die Gestaltung der empirischen Bewertungsinstrumente orientiert sich am Transfermodell von Jürgen Fritz (2003). Zur Anwendung kommt eine Kombination aus verschiedenen Methoden, um eine Absicherung der gewonnenen Erkenntnisse durch unterschiedliche Herangehensweisen qualitativer und quantitativer Methoden zu ermöglichen.
Die Einbindung von SchülerInnen und LehrerInnen erfolgt von Beginn an im Rahmen der Konzeption des Lernspiels. Anschließend werden im iterativen didaktischen Designprozess laufend SchülerInnen in Form von Testsettings in die Entwicklung einbezogen. Auf Basis ihrer Einschätzungen erfolgen die Weiterentwicklung der digitalen Lernspielobjekte sowie die Entwicklung eines spielbaren Prototyps. Ihre Inputs und ihr Feedback sind ausschlaggebend für die Weiterentwicklung von Ludwig und damit für die letztendliche Qualität der Projekt- bzw. Forschungsergebnisse. Um den SchülerInnen die Möglichkeit zu geben, den gesamten Forschungsprozess zu verfolgen, werden sie Feedback darüber erhalten, wie die Ergebnisse aus den Testsettings umgesetzt wurden und wie das finale Endergebnis aussieht. LehrerInnen werden ebenfalls in Testsettings eingebunden, wobei hier vor allem die Einsetzbarkeit im Unterricht im Vordergrund stehen wird.
Exploring radical visions for tomorrow´s schools...Imagine!
Theorie |
Ich war Ende September auf der Imagine!, einer in Wien stattfindenden Konferenz zum Thema "Infrastruktur Bildung" und der Schule von Morgen.
Hier der Link zum englischen Blogeintrag und der kürzlich online gestellten Dokumentation.